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Lasst Kamelle regnen!

Fröhlich zog die gesamte Schulgemeinde durch die Straßen in der Nähe der Grundschule. Dabei regnete es vom Rand reichlich Süßigkeiten. Foto: Benedikt Stasch

Es geht auch anders: Am Freitag regneten die Bonbons auf die Teilnehmer des Karnevalsumzugs nieder, den die Grundschule erstmals veranstaltete – und nicht umgekehrt. Mit von der Partie waren auch Stadtprinz Peter III. nebst Gefolge und die KG „Schön wär’s“ mit ihrem Präsidenten.

Von Beate Niessen

„Ich sehe unseren Prinzen gar nicht“, rief KG-Präsident über den Hof der Kardinal-von-Galen-Grundschule. Während sich der Elferrat schon aufgestellt hatte, bahnte sich Prinz noch den Weg durch sein junges Narrenvolk, das ihn mit großem Jubel und vielen „Helau“-Rufen begrüßte. Zusammen feierten sie eine Karnevalsparty und starteten schon einmal einen ersten Probedurchgang für den Rosenmontagsumzug.

„Da möchte man ja selbst noch einmal zur Schule gehen. Die feiern den ganzen Tag nur “, waren sich Prinz und Präsident einig. Bei niedrigen Temperaturen und schönstem Sonnenschein hatten Prinz Peter III. und seine „bunte Schar aus Bollywood“ das Prinzenlied im Gepäck. Das Kinderprinzenpaar Liana und Luis tanzte mit der bunten Meute aus Cowboys, Indianern, Feuerwehrleuten, Hexen oder Clowns zu „Sexy Eyes“. „Am Sonntag und Montag tanzen wir weiter“, lud Dirk Vollenkemper alle Kinder zu Rathaussturm und Rosenmontagszug ein.

Bevor dann der erste kleine Sendenhorster in diesem Jahr startete, hatte Prinz Peter III. natürlich auch noch einen Orden zu vergeben, den Schulleiterin Barbara Schacht stellvertretend für die Schule entgegennahm. Und auch Prinzessin Liana und Prinz Luis hatten Orden mit dabei, die sie an die Lehrerinnen Marieke Schumacher, Annette Hoffmeister und Ilka Nüßing vergaben.

Dann zogen die vielen Schüler, angeführt von der KG „Schön wär’s“, vom Schulhof und starteten ihren Umzug durch die Straßen rund um die . Dieser nahm fast kein Ende. Während die Zugspitze schon um die erste Kurve bog, kamen immer noch Kinder vom Schulhof hinzu.

Und auch „Kamelle“ flogen reichlich. Allerdings diesmal ausnahmsweise mal andersherum, denn die Süßigkeiten wurden nicht aus dem Zug herausgeworfen, sondern in den Zug hinein. Eltern, Großeltern und andere Verwandte ließen unter lauten „Helau“-Rufen Süßigkeiten regnen.